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Gemüse oder Früchte?


Was ist denn nun gesünder, Gemüse oder Früchte? Nun, es kommt darauf an. Worauf? Auf den eigenen Gesundheitszustand. Inwieweit in Ihrem Dickdarm Bakterien oder Pilze, genauer Candida herrschen. Man begeht mit dem Essen sozusagen eine Bevorzugung der einen Partei oder der anderen.

Insbesondere Früchte sind ein doppelschneidiges Schwert: die Vitamine und Ballaststoffe fördern die eigene Gesundheit, die in den Früchten enthaltenen Zucker/Fructose aber schädigen unsere Gesundheit, da sie Candida fördern, was wiederum unsere nützlichen Bakterien schädigt. Da Candida selbst kleinste Mengen Zucker/Fructose verwertet um Bakterien zu schädigen, zurückzudrängen. Und wenn Candida in unserem Dickdarm erst einmal die Oberhand hat, beginnen sämtliche Probleme des Candida-Regimes: Candida findet sämtliche Schwachstellen des jeweiligen Körpers und nutzt diese gnadenlos um die eigene Position in jeder Hinsicht auszubauen mit fatalen Folgen für den betroffenen Körper.

Ein gesunder Darm ist selbstverständlich davon nicht betroffen, ein vorgeschädigter aber erheblich. All dies gilt bei Gemüse nicht: Hier zählen einzig die Vitamine und Ballaststoffe. Und mit ihnen fördert man nur unsere nützlichen Helferlein, die Bakterien. In einem vorgeschädigten Darm, als auch einem gesunden Darm.

Übrigens, wenn Ernährungsmediziner Ihnen heute dieselbe Empfehlung geben, ohne jedoch eine Begründung für diese Empfehlung liefern zu können: Erklären Sie es Ihnen doch einfach einmal. Sie können sich ja auf diese Seite beziehen.

Hier liegt auch begründet, weshalb es sträflicher Leichtsinn ist, Krebspatienten Himbeeren zu empfehlen. Dies ganz abgesehen von der Tatsache, dass Himbeeren sehr oft schimmelbehaftet sind. Da Candida ganz direkt am Krebsgeschehen beteiligt ist, fördert man somit meist gleich doppelt das Krebsgeschehen.

Ähnliches gilt für Kirschen - selbst Sauerkirschen, insbesondere in nassen Sommern. Die Kirschen platzen dann auf und Schimmel kann sich einnisten. Visuell gute von schimmligen zu unterscheiden, kann recht kompliziert sein.

Ganz allgemein werden Früchte viel eher von Schimmel befallen als Gemüse. Zwar gibt es einige Früchte, die schimmelresistenter sind, die grundsätzliche Gefahr ist jedoch immer gegeben. Johannisbeeren sind erfahrungsgemäß wenig betroffen aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehaltes. Für Schwarze Johannisbeeren scheint dies nicht ganz so weit zuzutreffen. Auch Blaubeeren haben einen recht guten Schimmelschutz, auch käufliche sind erfahrungsgemäß wenig betroffen.  Aronia scheinen mit ihrem hohen Polyphenole- und Anthocyane-Gehalt recht gut gegen Schimmel geschützt zu sein. Dies sind persönliche Erfahrungen. Vielleicht kann ja der eine oder andere im Netz weitere Erfahrungswerte mitteilen.

Natürliche Hefen auf Beeren etc.

Bekannt ist, dass wilde Hefen sich auf allem ansammelt, was im Garten wächst. Seien es Äpfel, Weintrauben, Aprikosen, Quitten, Birnen oder Beeren und auch auf Tomaten oder Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Minze oder Lavendel finden sich Hefen, die man sogar zum Backen oder Bierbrauen verwenden könnte. Die frühen sesshaften Menschen fanden so heraus, wie man Wein (und Bier) herstellen konnte. Er entstand natürlich - ohne jede Zusätze - in gekeltertem Rebensaft. Ob der Schimmel die Hefen als Voraussetzung benutzt? Dies könnte insofern vermutet werden, da süße Früchte weitaus mehr betroffen sind, als Gemüse etc. Ich wüsste keine Untersuchung, die dies je untersucht hätte.

Man geht allgemein davon aus, dass Schimmelpilzsporen ubiquitär in der Umwelt, auch in  Luft, vorhanden sind und somit auf Beeren, Früchten und Gemüse zu finden sind. Er kann deshalb auf unbehandelten Lebensmitteln mit mikrobiologischen Untersuchungsmethoden nachgewiesen werden. Normal, sofern sie nicht massenhaft auftreten, sind sie für den Menschen ungefährlich. In bestimmten Fällen können sie jedoch Allergien - bei Personen mit geschwächtem Immunsystem sogar schwere Erkrankungen -  auslösen. Des Weiteren können unterschiedliche Schimmelpilze Giftstoffe, sog. Mykotoxine bilden.

Wilde Hefe für Sauerteig oder Homebrew-Bier gewinnen

Wilde Hefe lässt sich leicht selbst gewinnen und vermehren. Ihre Beeren oder Früchte in ein sterilisiertes Schraubglas geben, bis dieses zu einem Drittel gefüllt ist. Wer Angst vor Schimmelbildung bei frischem Obst hat,  kann auf Trockenobst ausweichen - allerdings kein geschwefeltes!. 1 TL brauner Zucker oder 1–2 Teelöffel Honig hinzufügen, falls der Eigenzuckergehalt der Früchte nicht allzu hoch ist. Anschließend wird das Gefäß mit Wasser aufgefüllt. Dann das Glas verschließen und kräftig schütteln. Das Glas warm stellen. Dies während acht Tagen wiederholen. Wenn sich nach acht Tagen die Farbe geändert hat, hat sich am Boden Hefe gebildet. Jetzt einfach das Wasser absieben.

 

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